Archiv für die Kategorie „Reviews“
Sebastian Sturm “Get Up & Get Going”

“Get Up & Get Going” – das 3. Sebastian Sturm Album ist für den 30 jährigen Aachener nichts anderes als ein Neustart. Nach den beiden Vorgängern “This Change is Nice” (2006) und “One Moment in Peace” (2008) erscheint am 14.10.2011 erstmals ein Album direkt bei Rootdown Records. Zudem begibt sich Sebastian mit “Exile Airline” bewusst zurück in ein klassisches Bandgefüge, das sich teils aus bekannten und auch aus neuen Weggfährten zusammensetzt.
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Jahcoustix – Crossroads (LP)
VÖ-Datum: 03. September 2010
Label: Kingstone Records
Tracklist:
- Crossroads Feat. Gentleman
- Hold On
- Children’s Evolution
- Symphony Of The Elements
- Higher Grounds
- Truly Real Feat. Saven
- Loosing Gravity
- True To Yourself (Single)
- Live Today Feat. Sebastian Sturm
- Trick We
- Who’s Heart
- Contemporary Fool
- What Is Religion For
- Take Me Away
World Music meets Roots Reggae meets Singer Songwriter Style
Das neue Album vom Münchener Sänger Jahcoustix bricht bekannte Strukturen und öffnet sich in einer Souligen Weise verschiedensten Stilen.
Wobei die Karibische Klangfarbe immer mit einmischt und durch Jahcoustix markante und charakteristische Stimme veredelt wird
Jahcoustix bietet mit seinem neuen Album viele Facetten und liefert damit den Beweis seiner konsequenten Weiterentwicklung als Künstler. Das Album besticht durch klassische handwerkliche Kunst und wurde komplett live eingespielt. Die Musiker enstammen aus dem Umfeld seiner Backing-Band “Jard Vibes Crew”. Nach seiner 5 wöchigen Afrika Tour haben sich die Jungs eingeschlossen und los produziert.
Großartige feature Song sind ebenfalls enthalten. Allen voran Europas Nr. 1 Reggae Künstler “Gentleman”, mit dem Jahcoustix letztes Jahr oft zusammen tourte und sich dadurch neben Europa auch in Nord und Südamerika die ersten Fans erspielte. “Sebastian Sturm” mit “Live Today” und “Saven” steuert ebenfalls erstklassige Feature Beiträge dazu.
Jahcoustix bereist seit vielen Jahren die verschiedensten Gebiete auf diesem Planeten und das Album entspricht eben auch musikalisch diesem Globetrotter. Roots Reggae – schwer Jamaikanisch angehaucht oder seichte Singer Songwriter Nummern runden dieses Album ab.
Mehr Reggaenews über Jahcoustix: HIER
REGGAENEWS Special: Horace Andy – Serious Times
HORACE ANDY – “SERIOUS TIMES” LP … OUT NOW – 25.06.2010
Horace Andy, der liebe- und respektvoll auch “Sleepy” genannt wird, wurde am 19. Februar 1951 in Jamaikas Hauptstadt Kingston geboren. Mit einer einzigartigen Stimme gesegnet, wurde er bald schon ein fester Bestandteil der jamaikanischen Musikszene. Seine Karriere startete Ende der 60er Jahre, als er begann für George “Phil” Pratt Tunes aufzunehmen. Der Erfolg kam rasch, und nur wenig später stand er in Coxsone Dodds legendärem Studio One an der Brentford Road in Downtown Kingston.
Dort arbeitete er mit einigen der kreativsten und bedeutendsten Künstler der damaligen jamaikanischen Musikszene zusammen. Viele der Tunes, die aus dieser Zeit stammen, gelten heutzutage als echte Klassiker.
Tunes wie z.B. “Skylarking” sind seitdem auf jeder wichtigen Studio One Kompilation zu finden.
Jetzt kehrt er mit seinem brandneuen Roots Album “Serious Times” zu seinen musikalischen Wurzeln zurück, die zugleich die Wurzeln des Reggaes sind.
“Serious Times” ist eine eindrucksvolle Demonstration seiner einzigartigen Vokal-Technik, die sich über 14 neue Roots Tunes erstreckt und erst in einer intensiven Dub Version von “Cool It” endet. Obwohl alles neu produziert wurde, klingt die Musik wie aus den goldenen Zeiten des Roots Reggaes.
Sämtliche Riddims sind von dem in Grand Canaria ansässigen Produzenten Andreas “Brotherman” Christophersen komponiert und produziert worden.
Für “Serious Times” hat Horace sämtliche Lyrics neu geschrieben und sich dabei von Brothermans Roots Sounds inspirieren lassen.
All das zusammen erlaubte es Horace, eines seiner besten Alben aufzunehmen, das die alten Zeiten neu aufleben lässt. An jedem seiner Choruses auf “Serious Times” erkennt man sofort: Es gibt nur einen Horace Andy!
“Serious Times” erscheint am 25.6.2010 auf dem Label Minor7Flat5 im Vertrieb von Groove Attack. Erhältlich als CD im digitalen MP3 Download.
more ReggaeNews about Horace Andy HERE
REGGAENEWS Special: Rojah & Slonesta – Wer zum?

Im Jubiläumsjahr 2010 blickt man bei Rootdown Records auf eine ansehnliche Historie zurück. In den vergangenen 10 Jahren konnten diverse Artists durch hochwertige Produktionen, inhaltliche Qualität und konsequente Livebetreuung zu etablierten Künstlern aufgebaut werden.Um dem bestehenden Gütesiegel als “die nachhaltige Talentschmiede” innerhalb der deutschen Reggaeszene und einem Eckpfeiler der Rootdown Philosophie: Weitsicht ! gerecht zu werden, beschloss man im auslaufenden Jahrzehnt neue Talente die Möglichkeit zu bieten sich zu beweisen und zu entwickeln. Fündig wurde man in “Rojah Phad Full” aus Bayreuth und dem Badener “Slonesta”, welche bereits im vergangenen Winter auf der Rootdown Selection “Tek A Train” erste Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnten.
Mit “Wer zum?” wählte man nun als Debüt der beiden Solokünstler das außergewöhnliche Format eines “Toe- To- Toe” Langspielers, bei dem sich “Rojah & Slonesta” im wahrsten Sinne “die Klinke in die Hand gegeben”. Abwechselnd spielen die “Rootdown Rookies” hier gekonnt musikalische Doppelpässe und decken dabei das komplette Reggaespektrum von Dancehall bis Roots ab.
Die musikalische Basis für “Wer zum?” liefern u.a., neben dem auch als Executive zuständigen TEKA, namenhafte Produzenten wie Soundquake, Soulforce, Respectaz und SWS.
Rojah & Slonesta Live:
08.05.2010 – Aurich, Schlag Alarm gegen Rechts
23.05.2010 – Ferropolis/Gräfenhainichen, spash! KICK OFF
05.06.2010 – Memmingen, Southern Vibes Festival
17.06.2010 – Dortmund, Suite23
Das Album von Rojah & Slonesta „Wer zum?“ erscheint morgen am 21.05.2010 bei Rootdown Records / Soulfood ! ! !
Rojah & Slonesta “Wer zum?” Megamix RELEASEDATE: 21.05.2010
LINKS:
www.rojahphadfull.de
www.myspace.com/rojahphadfull
www.slonesta.de
www.myspace.com/slonesta
www.rootdown-records.com
REGGAENEWS Special: DREADZONE – EYE ON THE HORIZON
Dreadzone – Eye on the horizon
April 30th 2010 sees the release of the much anticipated DREADZONE album “EYE ON THE HORIZON”. Reflecting the band illustrious past and innovative releases , “Eye on the horizon” firmly picks up where the band popular top 20 chart hit “Little Britain” left off. It reinvents the band with ten tracks that signify the move into fully formed songwriting against a backdrop of dubwise dancabilty. This style helped them to become one of UK´s original dance pioneers, with a style that has since spawned many sub genres. MCing and reggae vocals partner the mix of live guitars, electronic beats and dub bass to perfection. The album features iconic samples (notably, the legendary theme from Long Good Friday on Gangstar, a spoken word piece from Woody Guthrie and Dennis Browns Greensleeves classic Whip Them Jah on Amerivan Dread) all of which compliment the bass and beat heavy Dreadzone style perfectly.
The Dreadzone Story …
began with Alan McGee`s Creation Records and their first groundbreaking album 360, continuing with major waves their seminal 1995 album SECOND LIGHT picking up support from John Peel (who included the album in his top ten favorite albums of all time)The top 20 hit from that critically acclaimed albums later they are set to remind people why the Dread sound is still very much a part of the musical landscape of the UK. The coremembers Greg Dread, original Bassmaster Leo Williams, the unmistakable Mc Spee, legendary Studio One vocalist Earl 16 alongside Chris Compton on guitar and Chris Oldfield on technology make up the new line up. The bands influence extends not only out into the current, but rewinding to back in the day as the rhythm section of Mick Jones´Big Audio Dynamite in the 80s. Their roots are embedded in the history of West London sound clash and with a drum and bass partnership of 25 years this year Leo and Greg are still rolling strong and rocking the nation with their distinctive rhythms.
Dreadzone are set to roll like thunder again with a string of live dates alraedy announced in 2010 bringing the music and ingenuity of this unique British group to the people.
Dreadzone – Gangster
www.dreadzone.com
www.myspace.com/gregdread
www.youtube.com/gregdread
REGGAENEWS Review: Clinark “Journey To Foreign”
Fast vier Jahre hat es gedauert bis Clinark seine Soloplatte „Journey to Foreign“ veröffentlichen konnte doch die lange Entstehungsdauer hat der Qualität nicht geschadet.
Clinark hatte schon vorher in verschiedensten Bands und Combos gearbeitet, bis er sich 2004 dazu entschied in London ein Solo Album zu produzieren, wofür er sich der Mitarbeit der Szenengrößen Mafia und Fluxy sicherte, die auch gleich die Drum und Bass-lines einspielten. Schon vorher hatte sich der Musiker aus Bermuda einen Namen als „Reggae Torch“ gemacht und mit seiner phantastischen Stimme und seiner rootsigen Bühnenpräsenz an die gute alte Zeit der 70er und frühen 80er Jahre erinnert. Sein Werdegang zeigt deutlich seine musikalischen Fähigkeiten, die weit über einfaches Talent herausreichen und man merkt schnell, dass hier jemand es wirklich gelernt hat Musik zu machen. Auch wenn Bermuda nicht gerade für die typische karibische Reggaeszene steht, scheint doch gerade von hier eine neue Größe des Reggaes zu kommen, die eben nicht durch seine jamaikanische Herkunft überzeugt, sondern durch sein musikalisches Repertoire. Dieser Mann kann nicht nur singen, sondern hat auch jeden einzelnen seiner 19 Riddims selbst produziert und unter seiner Regie von erfahrenen & namhaften Musikern einspielen lassen.
So ist ein großes Roots-Culture Album in der Tradition seiner eigenen musikalischen Vorbilder Aswad, Morgan Heritage oder Luciano entstanden. Letzterer ist auch gleich mit dem Titel Glorify vertreten. Außerdem findet man weitere bedeutende Namen der aktuellen Roots–Culture Scene wie Maxi Priest, Fantan Mojah oder Troy Anthony.
Diese Platte wird hier genauso für Furore sorgen, wie seit Sept. 2008 in England, wo sie längst aus der Subkultur in die Radio-Charts geklettert ist.
Mir persönlich klingen die Riddims doch ein wenig zu sehr nach Computer und die Bässe könnten tiefer sein, dennoch freue ich mich demnächst auch Clinark auf hiesigen Dances zu hören.
Direct link for the new single “I´LL BE THERE” : HERE
REGGAENEWS Review: Mellow & Pyro, Ratz Fatz Peng
Mellow & Pyro, Ratz Fatz Peng:
Zu erst muss man sagen, dass die Platte in keinem Fall Platzverschwendung in einer gut gepackten Grilltasche darstellt. Sie eignet sich geradezu perfekt für einen Grillabend an einem deutschen Flussstrand um dort von tropischen zu träumen.
Auf der Platte haben es die Bühnenmusiker Mellowmark und Pyromerz zusammen mit der Combo Ruffcats verstanden ihre so oft auf Festivals bewiesenen Fähigkeiten auf Vinyl zu pressen. Dabei fröhnen sie einem eher ungewohnten Stilmix aus Reggae, Ska, Soul, Hip Hop und Latin Rock. Einige der Songs mögen an Jan Delay erinnern, andere eher an Mano Chao. Wobei aber auch tanzbare Skasongs das Gesamtpaket abrunden.
Dieser Mix macht es möglich die Platte von eins bis sechzehn durch zu hören, ohne genervt zu werden, was ja leider eher zu einer Seltenheit geworden ist, hier aber Programm zu seien scheint. Swingender Reggae löst sich ab mit chilligem Latin Sound ala Mano Negra.
Und gerade wenn man Gefahr läuft in Kopfnicken abzudriften, weckt ein der Skasong „Tanz im Regen“ wieder auf.
Es würde nicht verwundern, wenn man beim Sonntags Spaziergang durch den Park vorbei an grillenden bunten Gruppen von überall mit den Songs von Ratz Fatz Peng beschallt werden würde. Wie schon gesagt eine Sommer Park Grill Platte, die Lust auf mehr macht.












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